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Demografische Entwicklung für Jugendliche nützen

Eine vom Bundessozialamt organisierte Podiumsdiskussion auf der Personal Austria-Messe zeigte, dass in den kommenden Jahren die Arbeitsmarktchancen für gesellschaftliche Randgruppen weiter verbessert werden

2013.11.08

Wien, am 08.November 2013. Der Prozentsatz der Jugendarbeitslosigkeit ist in Österreich im EU-Vergleich erfreulich niedrig. Mit ausschlaggebend dafür ist nicht allein die wirtschaftliche Entwicklung, sondern auch ein Bündel von Maßnahmen, Förderprogrammen und Initiativen, die das Bundessozialamt (BSB) beispielhaft vorstellte. Entscheidend für einen Erfolg seien vor allem Serviceleistungen, „die in der Phase des Umstiegs von der Schule in die Arbeitswelt angeboten werden“, erklärte Dr. Günther Schuster, Leiter des Bundessozialamts. Der Fokus liegt dabei bei Jugendlichen mit körperlichen Einschränkungen, aber auch mit sozialen Benachteiligungen. Zur Zeit treten vor allem geburtsschwache Jahrgänge auf dem Arbeitsmarkt auf. „Wir müssen daher verstärkt in Bildung und Ausbildung investieren, damit niemand für den Arbeitsmarkt verloren geht“, stellte Dr. Martin Gleitsmann, Leiter der Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit in der Wirtschaftskammer, fest. Das rechtzeitige Erkennen von Trends sichere den wirtschaftlichen Erfolg, Diversity-Strategien, die alle Teile der Gesellschaft einbinden, seien unabdingbar.

Personal Austria Podiumsdiskussion Hanzl Haage Schuster Gleitsmann LR

Credits: CM Creative Marketing Services. Von links nach rechts: Günther Hanzl, Ford Kammerer; Mag.ª Julia Haage, Jugend am Werk: Dr. Günther Schuster, Bundessozialamt; Dr. Martin Gleitsmann, WKÖ; Dr. Peter Tajmar, CM Creative Marketing Services.

„Zukunftschancen für Jugendliche“: Bundessozialamt legt Fokus auf wirtschaftsnahe Arbeitsmarktinitiativen

2013.10.30

Wien, am 30. Oktober 2013. Der demografischen Wandel ist ein Schwerpunkt der diesjährigen Personal Austria-Messe in Wien. Die Auswirkungen dieser Entwicklung sind klar: Die Mitarbeiter/innen in den Unternehmen werden immer älter, durch den entstehenden Facharbeiter/innen-Mangel ergeben sich für die Jugend neue Herausforderungen aber auch neue Chancen beim Eintritt in das Berufsleben.

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