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NEBA ist eine Initiative des Sozialministeriumservice.

Wie läuft Jobcoaching ab

Vor Beginn des Jobcoaching werden Abläufe und Anforderungen am konkreten Arbeitsplatz in Absprache mit dem Dienstgeber bzw. der und Dienstgeberin geklärt.

Der Mitarbeiter bzw. die Mitarbeiterin wird durch das Jobcoaching am Arbeitsplatz in seine bzw. ihre Aufgaben eingeschult und bei den konkreten Tätigkeiten angeleitet.

Die Dauer der Einschulung wird mit dem Betrieb individuell vereinbart und kann sich auf bis zu 6 Monate erstrecken. Dies gilt auch für bestehende Dienstverhältnisse, bei denen eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit oder eine Umschulung erforderlich ist. Auch bei sonstigen Schwierigkeiten bzw. Unsicherheiten stehen die Jobcoaches unterstützend zur Seite.

Wie läuft Jobcoaching ab

Jobcoaching läuft grundsätzlich in 3 Phasen ab:

In Phase 1 erfolgt die Kontaktaufnahme mit dem Klienten bzw. der Klientin, mit dem Betrieb sowie relevanten Institutionen und Beratungsstellen. Es wird eine Problemanalyse durchgeführt und es erfolgt die Auftragsklärung bzw. die Zielvereinbarung. Diese wird mit dem Klienten bzw. der Klientin und dem Betrieb abgeschlossen.

In Phase 2 erfolgt das Kennenlernen des Klienten bzw. der Klientin und dessen bzw. deren Fähigkeiten und Fertigkeiten. Weiters erfolgt das Kennenlernen des Arbeitsumfelds, der Aufgabenfelder des Klienten oder der Klientin, der relevanten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Betrieb und des relevanten Umfeldes bzw. relevanter Personen im privaten Bereich.

Um herauszufinden, welche Probleme aufgrund der behinderungsspezifischen Einschränkung bzw. Leistungsfähigkeit des Klienten oder der Klientin und den Anforderungen des Arbeitsplatzes bestehen, wird eine Arbeitsplatzanalyse durchgeführt (Arbeitsabläufe, Adaptierung des Arbeitsplatzes, Zeitablauf, Wegdiagramm, Effizienz, usw.).

Danach werden Problemlösungsstrategien erarbeitet und umgesetzt (Anleitung, Schulung – Training, …). Die individuellen Bedürfnisse des Klienten bzw. der Klientin und des Betriebes werden dabei berücksichtigt.

Die Wirksamkeit der erarbeiteten Lösungsmodelle/Maßnahmen bzw. regelmäßige Reflexionsgespräche im betrieblichen Umfeld sind wichtiger Bestandteil dieser Phase.

Die Begleitung in Phase 2 wird beendet, sobald sich die Situation am Arbeitsplatz stabilisiert hat.

In Phase 3 wird die Zielerreichung unter Beteiligung des Klienten bzw.der Klientin, der Firmenleitung und eines Mitarbeiters oder einer Mitarbeiterin im Betrieb überprüft (Wurden die zu Beginn vereinbarten Ziele erreicht? Welche relevanten Informationen werden noch benötigt? Wann kann/soll das Jobcoaching wieder kontaktiert werden?).

Das Treffen von Vereinbarungen mit dem zuständigen Mitarbeiter oder der zuständigen Mitarbeiterin (anlassbezogene Kontakte im Sinne von Prävention) bildet den Abschluss des Jobcoaching-Prozesses.

Für eine erfolgreiche Inklusion am Arbeitsmarkt ist eine intensive Zusammenarbeit mit Behörden und anderen institutionellen Einrichtungen (wie z.B. dem regionalen Arbeitsmarktservice, der jeweiligen Berufsschule, etc.) sowie den Wirtschaftsbetrieben in der jeweiligen Region unerlässlich.

... Problemanalyse, Begleitung und Nachhaltigkeit

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